Ultrabooks – leicht und leistungsfähig

Den Begriff Ultrabook hat sich Intel schützen lassen. So dürfen sich nur Geräte als Ultrabook bezeichnen, die bestimmte Eigenschaften wie einen eingebauten Intel-Prozessor besitzen. Intel arbeitet hier beispielsweise mit Herstellern wie Asus, Acer, HP, Lenovo und Toshiba zusammen.

Was ist eigentlich ein Ultrabook?

Im Unterschied zu Notebooks sind Ultrabooks leichter und ausdauernder, oft jedoch auch teurer – meist kosten sie über 700 Euro. Obwohl sie dünn (höchstens 21 Millimeter) und leicht (höchstens zwei Kilo) sind, arbeiten sie genauso schnell wie Notebooks und sind technisch gut ausgestattet. In ihrer Verarbeitung überzeugen sie durch edle Materialien wie Aluminium und Magnesium. Bemerkenswert ist ihre Akkulaufzeit von mindestens fünf Stunden. Zudem enthalten sie einen Stromsparprozessor, der weniger Energie verbraucht als ein Standardprozessor. Das Display von Ultrabooks ist meist 13,3-Zoll groß, variiert aber zwischen den Modellen. Angenehm beim Arbeiten ist, dass sich Ultrabooks aus dem Ruhezustand schnell wieder hochfahren lassen. Kritisiert werden kann hingegen, dass sie eine schwächere Grafik aufweisen und maximal drei USB-Anschlüsse vorhanden sind. Ein DVD-Laufwerk ist meist nicht integriert. Zu bemängeln ist außerdem, dass es kaum Möglichkeiten gibt, das Gerät aufzurüsten.

Insgesamt ist das Ultrabook also für den Business-Typ oder Studenten die richtige Wahl, da sie die gleiche Leistung wie bei einem Notebook erwarten dürfen und die Leichtigkeit der Geräte mobiles surfen, arbeiten und chatten möglich macht. Für Gamer wird die Grafikkarte jedoch oft nicht ausreichen.

Als Ursprung solch dünner Notebooks kann das MacBook Air von Apple angesehen werden. Bereits im Januar 2008 stellte Steve Jobs es als „dünnstes Notebook der Welt“ vor. Wir vergleichen es mit drei anderen Ultrabooks unterschiedlicher Preisklassen.

MacBook Air

Das MacBook Air ist in zwei Größen erhältlich: mit einem 11- sowie einem 13-Zoll-Display. Es ist 1,7 cm flach und 30 bzw. 32,5 cm breit, sein Gewicht liegt bei 1,08 kg bzw. 1,35 kg. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu fünf beziehungsweise bis zu sieben Stunden. Das Gerät von Apple liegt im höheren Preisbereich. So kostet die 13-Zoll-Version über 1.200 Euro.

Samsung Serie 5 Ultra

Das 13,3-Zoll große Ultrabook ist ebenso wie das MacBook Air 1,7 cm flach, wiegt mit 1,45 kg aber etwas mehr. Besonders praktisch ist sein nicht verspiegeltes Display, wodurch man auch im Park oder auf dem Balkon arbeiten kann. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu sieben Stunden. Für einen schnellen Start sorgt die Boot-Zeit von ca. 20 Sekunden. Aus dem Standby-Modus benötigt das Gerät nur etwa zwei Sekunden, bis es arbeitsfähig ist. Bei der Verarbeitung wurde allerdings gespart, so ist nur der Display-Deckel aus hochwertigem Aluminium, der Rest besteht aus Kunststoff und Fiberglas. Auch die Tastatur ist nicht beleuchtet. Das Ultrabook von Samsung ist mit einem Preis von unter 900 Euro im Vergleich relativ günstig.

Toshiba Satellite Z930

Das Ultrabook von Toshiba wiegt mit einem 13,3-Zoll-Display sogar nur 1,1 kg. An seiner dicksten Stelle misst es 1,5 cm. Mit bis zu acht Stunden ist seine Akkulaufzeit sehr hoch, auch die Arbeitsgeschwindigkeit ist überzeugend. Zudem hat dieses Modell im Gegensatz zum Gerät von Samsung eine Tastaturbeleuchtung. Es gehört mit rund 1.000 Euro zur mittleren Preiskategorie.

ASUS ZENBOOK Prime UX31A

Dieses Ultrabook zeichnet sich zum einen durch sein FULL-HD-Display (1.920 mal 1.080 Pixel), zum anderen durch seine edle, widerstandsfähige Verarbeitung aus. Es wurde aus einem Aluminium-Block gefräst. Es wiegt 1,3 kg und ist 1,8 cm flach. Durch die integrierten Lautsprecher von Bang & Olufsen hat es für solch ein dünnes Notebook einen erstaunlich vollen Klang. Die Tastatur bietet eine dreistufig regelbare Hintergrundbeleuchtung. Auch bei diesem Gerät beträgt die Akkulaufzeit etwa sieben Stunden. Aus dem Ruhezustand ist es in ca. zwei Sekunden betriebsfähig. Die hohe Qualität verlangt aber auch ihren Preis. Das Asus Zenbook zählt mit etwa 1.400 Euro zur oberen Preisklasse.

Fazit

Welches Ultrabook am besten zu einem passt, sollte man nach seinem Budget und seinen Präferenzen entscheiden. So sind dem einen das Design und eine hochwertige Verarbeitung wichtig, dem anderen eher das Gewicht, die Arbeitsgeschwindigkeit oder die Akkulaufzeit. Spannend bleibt die Weiterentwicklung der Ultrabooks allemal. So stellte beispielsweise Toshiba auf der IFA 2012 in Berlin sein erstes Convertible Ultrabook vor, ein Ultrabook, das zum Tablet umgewandelt werden kann, wenn man den Bildschirm über die Tastatur schiebt. Auch das Transformer Book von Asus kann in ein Tablet verwandelt werden, diesmal allerdings durch Abtrennen des Bildschirms.

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