Die Uhren-Trends zum Valentinstag

Der Tag der Liebenden steht vor der Tür – und ich wage einen Blick in die Glaskugel: Zu den beliebtesten Geschenken am diesjährigen 14. Februar werden Blumen, Schmuck und DVDs gehören. Das zumindest waren laut einer Studie eines bekannten Online-Vergleichsportals die Renner im vergangenen Jahr. Uhren schafften es immerhin auf Platz vier der beliebtesten Präsente zum Valentinstag. Das nehme ich einmal zum Anlass, mich umzuschauen, auf welche Trends die Uhrenhersteller derzeit setzen.

Verspielt und bunt sehen die Kollektionen zu Beginn des Jahres beim Uhrenkonzern Swatch aus. Wie gewohnt bleiben die Schweizer ihrem Motto treu und setzen auf farbenfrohes Design. Mit ihrer Valentinstags-Kollektion „Valentine’s Special“ bringen sie eine Armbanduhr für „Sie“ in weiß-roter Zuckerstangen-Optik heraus. Und damit „Er“ sich nicht so viele Gedanken um das Drumherum, sprich die Verpackung machen muss, liefert das Unternehmen die passende runde Geschenkbox gleich mit – in rot-weiß gestreift versteht sich. Kostenpunkt: 60 Euro.

Valentine's Special von Swatch

Valentine’s Special von Swatch ©Swatch

Auch der Lüneburger Uhren-Spezialist AKTEO setzt auf farbenfrohes Design. Knallgrün, feuerrot oder ozeanblau kommen seine Armbanduhren daher – und widmen sich obendrein verschiedenen Themen. Ob nun Kunst, Natur, Beruf oder Sport: Käufer können aus zahlreichen Themenwelten wählen. Und so finden sich die unterschiedlichsten Motive auf den Ziffernblättern wieder. Für Hobby-Gärtner gibt es Blumen, für Musikbegeisterte Geigen und für Weinliebhaber gibt es Reben. Kostenpunkt: 99 bis 139 Euro.

Für seine flachen Uhren ist die Luxus-Uhrenmarke Piaget bekannt. Mit der neuen Piaget Altiplano 38 mm 900P bringt das Schweizer Unternehmen zu seinem 140-jährigen Firmenjubiläum in diesem Jahr die flachste mechanische Uhr der Welt auf den Markt – mit einer Rekord-Stärke von nur 3,65 Millimeter. Otto Normalverdienern dürfte beim Kaufpreis des Luxuszeitmessers zumindest kurz der Atem stocken. Endgültig steht dieser zwar noch nicht fest, die Kosten werden sich aber wohl auf um die 20.000 Euro belaufen. Zum Glück bietet der Markt preiswertere Alternativen – zum Beispiel die CST-01, die weltweit dünnste Armbanduhr mit E-Ink-Display, die je nach Modell zwischen 109 bis 119 Dollar kostet – also umgerechnet ungefähr 80 bis 88 Euro. Bisher konnten Interessierte die Uhren auf der Webseite des Herstellers lediglich vorbestellen. Die gute Nachricht: Schon in diesem Monat will das US-amerikanische Unternehmen die ersten Vorbestellungen ausliefern.

Ganz klar: Auch intelligent sollen Armbanduhren heutzutage sein. Und so springen immer mehr Hersteller auf den Trend auf und setzen auf Smartwatches. Nicht nur Elektronikriesen wie Sony und Samsung bringen ihre Versionen der schlauen Uhr auf den Markt, sondern auch kleine, spezialisierte Firmen wie Pebble. Und so kommt es, dass die smarten Zeitmesser durchaus mit recht unterschiedlichen Funktionen aufwarten. So können manche Modelle beispielsweise Fotos machen, andere weisen als Navigationsgerät den Weg, wieder andere führen Apps aus. Entwicklungstechnisch bleiben die kommenden Monate spannend. Weitere Hersteller wollen mit ihren ganz eigenen Smartwatch-Versionen herauskommen – zum Beispiel das kanadische Unternehmen Neptune mit seiner Neptune Pine, die im März 2014 erscheinen soll. Vorbestellungen sind direkt beim Hersteller möglich. Kostenpunkt: ab 335 kanadische Dollar, also rund 224 Euro.

Mein Favorit aus dieser Zusammenstellung – zumindest aus der Auswahl der erschwinglichen Modelle – ist die CST-01, die ohne Schnörkel mit einem einfachen, ultraflachen Design aufwartet. Wisst ihr auch von neuen, tollen Uhren, die man unbedingt einmal gesehen haben muss? Dann berichtet uns davon.

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