So übersteht das Smartphone jedes Festival

Sommerzeit ist Festivalzeit. Doch egal, ob nun Melt!, Soundwave oder Drüben-auf-dem-Hügel-Festival: Das Smartphone darf auch hier nicht fehlen. Immerhin gehört es für deutsche Großveranstaltungsbesucher mit 87 Prozent zu den drei wichtigsten Gegenständen im Gepäck. Nur Bargeld (93 Prozent) und Ausweis (89 Prozent) sind noch essentieller. Menschenmassen und Getümmel bergen allerdings allerlei Gefahren für das Handy. Welche das sind und wie ihr euer Mobiltelefon am besten davor schützt, erfahrt ihr hier:

Gefahr Nummer 1: Diebstahl

Kommen viele Menschen zusammen, wittern Diebe leichte Beute. Also heißt es aufgepasst und das Handy immer dicht am Körper getragen – zum Beispiel in einem kleinen Brustbeutel, in den dann auch noch Geld oder anderer Kleinkram reinpasst. Wenn ihr das Smartphone nicht die ganze Zeit dabei haben möchtet, schließt ihr es am besten irgendwo sicher ein. Manchmal stellt der Veranstalter zum Beispiel Tresore zur Verfügung. Zeltet ihr, solltet ihr bedenken, dass selbst ein Schloss am Zelt Diebe keineswegs davon abhält, mal nachzuschauen, ob drinnen etwas Wertvolles zu holen ist. Schließlich ist ein Zelt mit einem Messer ratzfatz aufgeschlitzt. Hinzu kommt: Wird das Handy aus dem Zelt geklaut, bleibt ihr in der Regel auf dem entstandenen Schaden sitzen. Veranstalter schließen eine mögliche Haftung in ihren Hausordnungen aus. Und nur in den allerseltensten Fällen ist ein derartiger Diebstahl in der Hausratversicherung mitversichert.

Gefahr Nummer 2: Bodenstürze nebst Gehäuse- oder Displayschaden

Im dichten Gedränge lauert noch eine weitere Gefahr aufs Handy. Im Getümmel kann es schnell mal passieren, dass ihr angerempelt werdet und euch das Handy aus der Hand geschleudert wird und zerschellt. Robuste Handyhüllen können das verhindern. habt ihr vor nach vorne zur Bühne in den Moshpit zu stürmen, ist es eine gute Idee, das Handy jemandem zu geben, der selbiges nicht vorhat und dem ihr das Gerät mit gutem Gewissen anvertrauen könnt.

Gefahr Nummer 3: Der Saft geht aus

Moderne Smartphones können zwar recht viel, dafür geht ihnen auch sehr schnell die Energie aus. Im Zweifelsfall steht ihr dann schon am ersten Abend ohne funktionierendes Mobiltelefon da. Hier schaffen mehrere Dinge Abhilfe. Habt ihr noch ein altes Handy irgendwo in einer Schublade liegen, kramt es doch einfach aus und nehmt das alte Gerät mit. In der Regel kommen die Urgesteine mit weniger Schnickschnack und Zusatzfunktionen daher und halten auch mal ein Wochenende ohne Aufladen durch. Vorteil Nummer zwei: Wird euch der alte Knochen gestohlen, ist der Verlust vergleichsweise gering. Wer hat, kann alternativ zum Zweithandy auch einen Ersatz-Akku oder ein externes Ladegerät mitnehmen – und das Smartphone damit ohne großen Aufwand wieder fit machen. Zur Not klemmt ihr euch einfach einen Sixpack Bier unter den Arm, spaziert damit zum nächsten Nachbarn mit Aggregat und bittet ihn um Hilfe. Ansonsten kann man auf Festivals beispielsweise bei den Frühstücksständen oder an den Infoständen Strom aus der Steckdose ziehen. Voraussetzung ist freilich, dass ihr euer Ladegerät mit dabei habt.

Gefahr Nummer 4: Schäden durch Matsch, Sand, Staub und Regen

Das Wetter kann man sich besaglich nicht aussuchen. Auch bei Regen, Sturm und Matsch trotzen Festivalfans wie Bands dem Wetter. Damit das Handy auch bei Starkregen keinen Wasserschaden erleidet, empfiehlt es sich, es in eine wiederverschließbare und wasserdichte Zipper-Tüte zu packen. Jene hält auch Staub und Dreck von der mobilen Technik fern. Gerade bei Holi Festivals solltet ihr euer Mobiltelefon mit solch einer Tüte schützen. Das feine, bunte Pulver, das bei den farbenfrohen Veranstaltungen in die Luft geschleudert wird, setzt sich nicht nur in euren Haaren oder auf euren Klamotten ab, sondern dringt auch schnell ins Gehäuse eures Handys ein und kann dort Schäden anrichten.

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