Die fünf skurrilsten Smartphone-Gadgets

Zubehör gibt es für Smartphones wie Sand am Meer. Neben recht gewöhnlichen Gadgets wie farbenfrohen Handyhüllen- oder Taschen, Docking-Stationen oder Headsets preschen immer mehr Hersteller mit eher ungewöhnlichen Mobiltelefon-Ergänzungen auf den Markt. Beim Durchstöbern des Netzes bin ich auf einige coole Erfindungen gestoßen. Hier sind meine Favoriten:

1. CleverPet – der Smartphone gesteuerte Hunde-Fressnapf

Struppi selber füttern war gestern: Moderne Hundehalter überlassen die Nahrungsversorgung ihres Vierbeiners dem Fressnapf, genauer gesagt dem elektronischen Futterspender CleverPet. „CleverPet ist eine Lernkonsole, die ihren Hund beschäftigt und ihm etwas beibringt“, schreiben die Macher über ihren intelligenten Futternapf. Per App und zum Beispiel einem Smartphone lässt sich CleverPet programmieren. Je nachdem, welche Aufgaben Herrchen oder Frauchen dem Napf gegeben haben, spielt dieser Ansagen ab oder bringt die drei Touchpads des Devices in unterschiedlichster Reihenfolge zum Leuchten. Stupst Struppi mit der Nase auf das richtige Tastenfeld oder berührt es mit der Pfote, spendet CleverPet das begehrte Trockenfutter.CleverPet ist ein Kickstarter-Projekt. Das Kampagnenziel von 100.000 US-Dollar hat das Unternehmen inzwischen erreicht. Im September 2014 sollen die ersten Fressnäpfe geliefert werden.

2. JunoJumpr – der Autobatterien ladende Reserve-Akku

Der Reserve-Akku JunoJumpr ist kein gewöhnlicher Akku. Er lädt nicht nur Smartphones oder Tablets, sondern springt zur Not auch als Starthilfekabel ein. Denn JunoJumpr ist mit gleich zwei Stromausgängen ausgestattet. Einer lädt wie andere handelsübliche Akkus auch über USB mit 5 Volt und 2,1 Ampere. An den anderen Ausgang lässt sich ein kurzes Kabel mit Batterieklemmen stecken. Das liefert dann 12 Volt bei 150 bis 350 Ampere. Laut Aussagen von US-Hersteller Junopower reicht das, um ein Auto mit schwacher Batterie zu starten. Das Gadget ist für umgerechnet rund 65 Euro zu haben.

3. Hangout Case – die Flaschen öffnende Handy-Hülle

Spaß soll es machen. Funktional soll es ebenso sein: das Hangout Case. Die stoßfeste iPhone-Hülle, das sagen die Erfinder des Gadgets, schützt das iPhone 5 oder 5s nicht nur vor Bodenstürzen, sondern zündet wahlweise Zigaretten an, öffnet Flaschen oder dient als Stativhalterung. Kommt das Hangout Case auf den Markt, müssen künftige Besitzer nicht fürchten, dass die Flamme des Gadgets das Telefon in Brand steckt. Die Anzündvorrichtung auf der Rückseite der Hülle kommt wie ein Zigarettenanzünder beim Auto ohne auflodernde Flamme daher. Noch bleibt allerdings abzuwarten, ob es das Hangout Case demnächst zu kaufen gibt. Die finanziellen Mittel für die Umsetzung sammeln die Macher mithilfe der Kampagnen-Plattform Indiegogo derzeit ein. Von geplanten 5.000 US-Dollar konnten leider erst 731 US-Dollar realisiert werden.

4. LIFX – die energiesparende LED-Leuchte

Jetzt wird’s bunt: Die intelligente und zudem energiesparende LED-Lampe LIFX leuchtet auf Wunsch nicht nur in allen Weißtönen von Warmweiß bis Kaltweiß, sie erstrahlt auch in rund 16 Millionen anderen Farben und Farbtönen. Einfach die Leuchte in den Sockel schrauben, App herunter laden und LIFX an das WLAN anschließen: Schon kann es mit der per Smartphone oder Computer gesteuerten Beleuchtung losgehen. Mit der App lässt sich das Gadget beispielsweise so einstellen, dass sich im Schlafzimmer langsam ein warmes Licht verbreitet, bevor der Wecker klingelt. Wer will kann die Leuchte zum Beispiel auch so einstellen, dass sie in Blau aufblinkt, wenn eine Facebook-Nachricht auf dem Handy eintrudelt. Billig ist der Leuchtspaß leider nicht. 99 US-Dollar (rund 72 Euro) kostet das Stück. Den Zehnerpack gibt es für 910 US-Dollar (rund 661 Euro).

5. Dimple – die Funktions-Knopfleiste fürs Android-Handy

Dimple ist eine kleine Klebeleiste mit vier Knöpfen, die man am Handy oder Tablet anbringt. Die Knöpfe lassen sich mit individuellen Funktionen belegen. Wahlweise leuchtet dann zum Beispiel das Handy-Licht per Knopfdruck auf oder die Kamera des Mobiltelefons schießt einen Schnappschuss. Dimple besteht im Prinzip aus vier aneinander gereihten NFC-Tags. Was solche Tags so alles können und wie die Technik funktioniert, darüber habe ich euch schon hier im Blog berichtet. Voraussetzung für Dimple ist neben einem NFC-fähigen Smartphone ab Android-Version 4.0 ein Gehäuse, das nicht aus Metall besteht. Auf der Online-Finanzierungs-Plattform indiegogo kann Dimple derzeit vorbestellt werden. Für 27 US-Dollar, also rund 20 Euro, ist die smarte Klebeleiste zu haben. Lieferdatum laut Hersteller ist August 2014. Eine Mini-Version mit zwei Buttons soll es ab September 2014 geben. Kostenpunkt: 17 US-Dollar, also rund 13 Euro.

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