Verrückte Welt – Die kuriosesten Technikerfindungen

Es gibt nichts, das es nicht gibt! Davon wurden wir wieder einmal überzeugt, als wir uns auf die Suche nach kuriosen technischen Errungenschaften gemacht haben. Wir haben ein paar besonders wunderliche Dinge für euch entdeckt, die eigentlich niemand braucht, die aber dennoch ziemlich lustig sind. Überzeugt euch selbst!

Die kommunikative Kochschürze

Ihr sitzt am Tisch und wartet, und wartet, und wartet… Wann kommt denn endlich das Essen? Diese technische Errungenschaft verrät es euch. Die Kochschürze vom Smart Interaction Lab informiert die Gäste via schnurrlosem XBee Funk über den Status der Mahlzeit. Legt der Koch die Schürze an, wird ein Signal über den Magnetverschluss ans Smartphone oder Tablet gesendet. So wisst ihr, wann der Koch mit der Zubereitung beginnt und auch, wann er mit dem Essen fertig ist, da das Signal ebenfalls beim Ablegen des Textils übertragen wird. Blöd nur, wenn der Koch zwischenzeitlich das stille Örtchen aufsuchen muss.

Das Fernkussgerät

Einige von euch kennen dieses Teil bestimmt aus der Serie „The Big Bang Theory“, in der vier liebenswerte Nerds das ungewöhnlich alltägliche Leben leben: das Fernkussgerät. Eine der Hauptfiguren hat dieses Gerät in einer Folge erfunden. Ebenso haben ein paar japanische Forscher ein Fernkussgerät im richtigen Leben entwickelt. Wer nun von wem inspiriert wurde, die Japaner von „The Big Bang Theory“ oder andersherum, ist unklar. Egal, das Teil soll Paaren helfen, ihre Fernbeziehung aufrecht zu erhalten. Es sieht aus wie ein kleiner Kasten, in den man einen Strohhalm gesteckt hat. Zwei dieser rechteckigen Geräte werden miteinander verbunden und die Küsse über das Internet übertragen. Momentan muss für das Kussvergnügen allerdings noch ein PC zwischengeschaltet werden. Doch die Forscher bleiben dran. So soll bald auch eine direkte Internetübertragung möglich sein. Auch an der Echtheit des Kusses durch ein Zungenimitat wird wohl gearbeitet. Neben dem Einsatz in Fernbeziehungen haben die Entwickler noch eine andere Idee: Stars sollen ihre Küsse aufnehmen können und ihren Fans als Datei zur Verfügung stellen. Wann, wie und wo das Gerät auf den Markt kommt, ist allerdings immer noch unklar.

Und weil sie so schön ist, hier nochmal die Kuss-Szene aus Big Bang Theory:

Der Toilettengeräuschübertöngenerator

Wie könnte es auch anders sein? Wiedermal kommt die Erfindung aus Japan, wo das WC schon längst von allein Spülgeräusche auf Tastendruck erklingen lässt, um die peinlichen Toilettengeräusche zu übertönen. Als ob das nicht schon merkwürdig genug wäre, gibt es diese Geräuschkulisse jetzt auch für unterwegs. Das kleine Gerät in Form einer Rose ist handflächengroß und passt in jede Handtasche. Auf Knopfdruck ertönt ein Wasserrauschen, das lauter sein soll als die natürlichen Töne des Körpers. Die Hersteller Tokio und Co. nennen ihre Erfindung Otihime, was auf Deutsch so viel bedeutet wie Geräuschprinzessin. Inzwischen haben sich auch andere Hersteller daran versucht und so gibt es jetzt Ausführungen in verschiedenen Formen und Farben.

Und so hört sich der Toilettengeräuschübertöngenerator dann an:

Snack 3

Wie so viele Kuriositäten stammt auch diese aus dem fernen Japan. Ein Japaner hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Erfindungen zu sammeln, die sich im Nachinein als Flop herausstellten. In dieser Sammlung von Kenichi Masuda befindet sich auch der „Snack 3“, ein Automat, der das Frühstück schneller und einfacher zubereiten soll. Er brät ein Frühstücksei, während er das Toast goldbraun toastet und als wäre das noch nicht genug, wird auch gleich noch nebenbei die Milch erwärmt. Die Idee stammt von Toshiba und sollte den Japanern den Alltag erleichtern. Leider floppte der Snack 3, da sich herausstellte, dass er für die japanischen Küchen zu groß war.

Es ist wirklich verblüffend, was sich manche Leute so alles ausdenken. Unsere Recherche ergab noch unzählige Kuriositäten, die es Wert wären, hier aufgezählt zu werden: beispielsweise der Radio Hat aus dem Jahr 1949, mit dem man seinerzeit nicht nur „schick“ aussah, sondern auch noch Radio hören konnte. Auch gut finden wir das motorisierte Surfbrett. So muss man sich gar nicht mehr anstrengen, um raus aufs Wasser zu paddeln. Zu guter Letzt stießen wir noch auf das Jodelmeter, das einem die Qualität seiner Jodelkünste auf einer Skala von 1 bis 100 offenbart sowie einen BH, mit dem man Musik hören kann.

Sind euch auch schon wunderliche technische Erfindungen zu Augen und Ohren gekommen? Dann berichtet uns davon! Wir sind gespannt.

Hinterlasse einen Kommentar