Im InterviewTobias aus der IT

Tobias ist vor eineinhalb Jahren zu assona gekommen. Der 23-jährige Informatik-Student wohnt in Berlin-Charlottenburg in einer WG. Von dort hat er es nicht weit zu den Vorlesungen und Seminaren an der Technischen Universität. Etwas länger braucht er da schon mit der Bahn zu seinem derzeitigen Arbeitsplatz im Lorenzweg 5 am schönen Tempelhofer Hafen. Was Tobias als studentischer Mitarbeiter bei assona genau macht und ob er sein Studium gut mit seinem Job unter einen Hut bringen kann, das verrät er im Interview.

Was sind deine Aufgaben bei assona?

assona bringt Versicherungsprodukte auf den Markt, also zum Beispiel Elektronik- oder E-Bike-Schutzbriefe. Als studentischer Mitarbeiter bin ich Mitglied des Scrum-Teams. Zusammen entwickeln wir gerade ein neues IT-System für das ich als Backend- und Frontend-Entwickler im Einsatz bin. Konkret habe ich zuletzt an der Umsetzung einer Schnittstelle für unser neues Produkt PROTECTONAUT mitgewirkt.

Kannst du dein IT-Studium gut mit deinem Job vereinbaren?

Ich arbeite 20 Stunden in der Woche und ich kann mir die Arbeitszeit frei einteilen. Ich muss also nicht jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit am Arbeitsplatz sein. Das ist schon ein Vorteil. Aber zugegeben: Ganz in der Regelstudienzeit bin ich nicht geblieben. Das klappt wohl nur, wenn man sich hundertprozentig auf das Studium konzentrieren kann und keinen Nebenjob hat.

Kannst du vieles aus deinem Studium im Job anwenden?

Ich studiere an einer Uni. Im Gegensatz zur Fachhochschule oder einer Ausbildung sind die Inhalte doch sehr theoretisch, wenig praxisnah und lassen sich schwer auf die Arbeit anwenden. Wichtiger sind da schon die Dinge, die ich an der Uni generell beigebracht bekomme – wie selbständig zu lernen, sich selbst zu organisieren und mit komplexen Aufgaben und Themen umzugehen.

Wie bist du eigentlich zu assona gekommen?

(Lacht.) Ganz langweilig über eine Stellenanzeige im Internet – ich glaube Indeed hieß die Jobbörse.

Scrum-Board

Am Scrum-Board organisiert Tobias‘ Team seine Arbeit.

Was ist das Beste an deiner Tätigkeit?

Durch meine Arbeit im Scrum-Team sind meine Aufgaben sehr vielfältig. Ich kann mich viel mit den erfahrenen Entwicklern austauschen und wir diskutieren sehr häufig. So kann ich super viel dazulernen. Das ist toll und gerade für Berufsanfänger wie mich extrem wichtig.

Was machst du am liebsten in deinem Job?

Im Moment ist das die Arbeit am Frontend – also das Stylen. Ich programmiere etwas und kann sofort die Ergebnisse sehen. Das ist großartig.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ich komme gegen 9:45 Uhr zum Daily, also unserem täglichen, etwa 15-minütigen Meeting, in dem die Teammitglieder besprechen, was sie am Tag zuvor gemacht haben und was sie als nächstes angehen wollen. Im Daily suche ich mir dann eine Aufgabe aus und bearbeite sie – entweder alleine oder gemeinsam mit einem Teamkollegen mittels Pair Programming. Ich diskutiere oft mit den anderen und wir stimmen ab, wie ich an bestimmte Probleme herangehen kann. Oft haben wir auch Meetings, in denen wir zum Beispiel Projekte planen. Langeweile sieht anders aus.

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