Handy aufladen mal anders

Du bist unterwegs und dein Handy ist leer. Nirgends ist eine Steckdose zu finden. Solche oder ähnliche Situationen sind ab sofort nicht mehr aussichtslos. Inzwischen kann man mit vielen alltäglichen Dingen sein Handy aufladen. Man braucht nur das richtige Gadget! Ob man nun im Urwald unterwegs ist oder in der Tundra fernab von der Außenwelt, mit Hilfe dieser kleinen Alltagshelfer geht deinem Handy nie die Puste aus.

Die Sonne macht’s

Mit Solarenergie zum Beispiel lässt sich inzwischen nicht nur in Häusern Wärme erzeugen, auch Strom fürs Handy gibt’s jetzt mit Hilfe der Sonne. Ein separater Akku, der mit Sonnenkraft aufgeladen wird, liefert Strom und speichert ihn. Mit Hilfe von verschiedenen, meist mitgelieferten, Anschlüssen kann dieser dann auf das Handy übertragen werden. Je nach Hersteller kann der Akku auch mit verschiedenen Anschlüssen an das Stromnetz angeschlossen werden.

Laden mit der Brennstoffzelle

Sollte eine dicke Wolke die Sonne verdecken oder gar keine Sonne zu sehen sein, sollte man die Nähe einen Sees, Flusses oder Wasserhahns suchen. Denn mit dem myFC PowerTrekk kann man sogar mit Wasser sein Handy aufladen. Man benötigt dazu das Gerät und sogenannte Pucks. Das sind Brennstoffzellen, die mit Hilfe des Wassers selbst Elektrizität erzeugen. Ein Esslöffel Wasser generiert hierbei 1400 Milliamperestunden. Das Salz in dem myFC Pucks dient als Katalysator für die Produktion von Wasserstoff und mit nur etwa 30 Gramm sind diese ein kleines Leichtgewicht. Außerdem enthalten sie keinerlei schädliche Substanzen, so dass die Pucks über die Wertstofftonne recycelt oder auch im normalen Hausmüll entsorgt werden können. Laut einer Elektronikzeitschrift kann ein Puck ein iPhone komplett aufladen. Und so funktioniert’s:

Den eigenen Atem nutzen

Ein anderer Weg ist ganz alltäglich und jeder von uns tut es: Atmen. Es gibt sie zwar noch nicht im Handel, aber bereits 2011 wurde die Aire Maske mit dem Red Dot Design Award gekürt. Mit Ihrer Hilfe kann der Träger seinen Atem in Strom umwandeln. Im Inneren des Geräts gibt es kleine Windkraftanlagen, die Atemluft in Energie verwandeln. Über ein Kabel wird die Energie auf ein kleines elektronisches Gerät übertragen. Beim Joggen oder bei einem kleinen Mittagsschlaf kann man so den Akku seines Handys oder MP3-Players wieder auffüllen.

Mit Bewegung auf 100 Prozent Akkuleistung

Das wohl einfachste Prinzip für das Erzeugen von Strom ist Bewegung. Hierauf basiert myPower. Mit dem kleinen Gerät, dass man an die Kleidung oder Tasche klippen kann, erzeugt man selbst im Alltag Energie, die reicht, um das Handy aufzuladen. Laut Hersteller erzeugt man mit 10.000 Schritten schon drei Stunden Energie fürs Handy. Ebenso bringen 45 Minuten laufen oder 60 Minuten Fahrrad fahren eine Leistung von ebenfalls drei Stunden. Gerade für Sportler ist das eine super Lösung.

Falls ihr euch eines dieser Gadgets zulegen wollt oder bereit eines ausprobiert habt, freuen wir uns sehr über eure Berichte.

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