Top 5: Grill-Gadgets für Brutzel-Fans

„Die Grillsaison ist eröffnet“ ertönt es derzeit aus allen Kanälen. Mal ehrlich: Für passionierte Brutzel-Begeisterte findet der Barbecue-Spaß kein saisonbedingtes Ende und braucht damit auch keine Frühjahrs-Eröffnung. Doch Werbe-Slogan hin oder her: So richtig Spaß macht Grillen freilich erst mit dem richtigen Equipment. Hier sind für euch unsere Top 5 der angesagtesten Grill-Gadgets:

Die Grillhand

Gasgrillbesitzer benötigen sie nicht, aber für Besitzer eines Holzkohlegrills ist die Grillhand durchaus ein nützliches Utensil. Wer im Baumarkt oder wo auch immer auf der Suche nach einem solchen Gerät ist, sollte besser nach einem „elektrischen Grillanzünder“ fragen – so lautet nämlich die korrekte Bezeichnung des Heizstabes in Handoptik. Das Gadget verwandelt in Nullkommanichts kalte Kohlebriketts in glutrotes Brennmaterial. Dazu platziert man die „Hand“ auf einem Teil der Holzkohle im Grill und schüttet die andere Hälfte der Kohle darüber. Griff und Netzkabel sollten nicht mit der Holzkohle in Berührung kommen. Jetzt kann der Stecker in die Steckdose, der Heizstab erhitzt sich und die Kohle beginnt nach kurzer Zeit mit dem Glühen. Vorteil der Grillhand: Die Holzkohle wird ohne Chemie entzündet, wobei nur eine geringe Rauchentwicklung entsteht. Kostenpunkt: um die 15 Euro.

Steak-Thermometer iGrill

iGrill ist ein Thermometer, das eine Nachricht aufs Smartphone schickt, wenn das Grillgut fertig ist. Das Gerät funktioniert mit einer dazugehörigen App, in der man zuerst eingibt, was man grillen möchte und welche Garstufe es sein soll – blutig, medium oder durch. Das Thermometer kommt nach dem Anbraten mittig ins Fleisch. Ist die gewünschte Garstufe erreicht – bei 60 Grad ist das Fleisch zum Beispiel medium – leitet der Sender ein Signal per Bluetooth an die App weiter und eine Nachricht wird versandt. So muss man nicht die ganze Zeit über das Handy im Blick behalten. Auch die TV-Sendung Gallileo hat iGrill unter die Lupe genommen – und für gut befunden. Aber seht doch selbst. Das Gerät ist kompatibel mit Android und iOS. Kostenpunkt: rund 100 US-Dollar. Die Mini-Version gibt es für rund 40 US-Dollar.

Der Grillbot

Der Grillbot ist ein kleiner Roboter, der den Rost sauber macht. Mit seinen drei auswechselbaren Messingbürsten fährt er über das Rostgitter und befreit alle Streben vom Schmutz. Ist der Job erledigt, kommen die Bürsten einfach in die Spülmaschine. Aufgepasst: Soll der Mini-Roboter seinen Job beginnen, darf der Grill nicht heißer als 250 Grad sein und es darf keine offene Flamme brennen. Laut Bedienungsanleitung sollte man vor dem Reinigungsvorgang unbedingt den Deckel schließen, damit die Putzhilfe nicht über den Rand fährt und den Abgang macht. „Es ist schon sehr lustig, wenn man den kleinen Robot unter dem Deckel ,randalieren‘ hört“, lautet das Fazit eines Hobby-Grillers, der seinen ganz persönlichen Grillbot-Test ins Netz gestellt hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, sagt er. Der Grillbot verfügt über einen umweltschonenden Akku. Es gibt ihn in verschiedenen Farben und er kostet rund 130 US-Dollar.

Barbecue-Kühler Cool Plate

Cool Plate ist eine tolle Sache, denn das Gadget kann gleich zwei Dinge auf einmal: Wenn es draußen heiß ist, hält Cool Plate das Grillgut kühl. Außerdem schützt es den Inhalt vor Insekten. Das Utensil besteht aus einem Unterteil, einem durchsichtigen Deckel, einer Platte aus rostfreiem Edelstahl und einem integrierten Kühlelement. Vor der Grillparty wird letzteres ins Gefrierfach gepackt. Soll das Grillvergnügen losgehen, holt man es wieder raus und platziert es unter die Edelstahlplatte. Cool Plate ist spülmaschinengeeignet und kostet circa 30 Euro.

Der SteakChamp I Foto: TecPoint

Der SteakChamp I Foto: TecPoint

Der SteakChamp

Die Macher des SteakChamp bezeichnen ihr Gadget als das „ultimative Steakthermometer“. Die Idee überzeugt: Einfach den SteakChamp aktivieren und seitlich in das rohe Steak stecken. Das Gerät überwacht ab da an die Kerntemperatur des Fleisches. Blinkt die Anzeige zweimal, kann man das Fleisch vom Feuer nehmen, wobei grünes Blinken medium rare bedeutet, gelbes Blinken medium und rotes Blinken medium well bedeutet. Das Fleisch muss dann noch ungefähr drei bis sechs Minuten ruhen, solange bis das Blinksignal endet, und fertig ist der Gaumenschmaus. Im Inneren des SteakChamp arbeitet eine energiesparende LED- und Batterietechnologie. Für rund 45 Euro ist das Gadget noch erschwinglich und obendrein ein tolles Geburtstagsgeschenk für Grillfans.

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