Google Drive: interessante Alternative zu Dropbox

Google Drive und Dropbox sind beides virtuelle Speicherdienste, mit deren Hilfe ihr online auf Daten zugreifen könnt. Mit dem Computer oder mit dem Handy könnt ihr euch mit dem Cloudspeicher der jeweiligen App verbinden – egal wo ihr seid, zu Hause, im Büro oder unterwegs. Doch welche App kann mehr?

Dropbox ist quasi der große Bruder von Google Drive. Die App existiert schon seit 2007 und ermöglicht es dem Anwender, bis zu 2 GB Speicher kostenfrei zu nutzen. Nutzer, die Dropbox auf Empfehlung eines Freundes oder eines Bekannten verwenden, bekommen 500 MB Speicherplatz oben drauf. Google Drive kann hier deutlich mehr: Die Anwendung wartet mit satten 15 GB an kostenlos nutzbarem Online-Speicher auf und unterstützt obendrein mehr als 30 unterschiedliche Dateiformate. Dropbox kann da nicht mithalten und erkennt zum Beispiel Dateien aus Programmen wie Adobe Illustrator oder Photoshop nicht.

Wie bei quasi jedem klassischen Couldspeicherdienst kann man mit Google Drive auf Dokumente – seien es Text- oder Tabellendokumente, Präsentationen, Videos oder Bilder – zugreifen, die in der Cloud gespeichert sind. Textdokumente lassen sich über die App editieren. Zumindest die wichtigsten Formatvorlagen stehen dazu zur Verfügung. Schade finde ich, dass man mit Google Drive zwar Textdateien, jedoch keine Bilder bearbeiten kann. Sehr praktisch finde ich wiederum die Vorschaufunktion der App für Dokumentenformate wie Photoshop, diverse Bildformate oder Autocad-Zeichnungen. Außerdem lassen sich Dokumente auch für andere Google-Anwender zur gemeinsamen Nutzung freigeben. Ebenso praktisch: Jene Nutzer, die auf ein Dokument zugreifen, zeigt der Google-Dienst an.

Einen großen Pluspunkt bekommt Google Drive von mir definitiv für seine 15 GB Cloudspeicher. Einen kleinen Minuspunkt gibt es dafür, dass sich der Speicherplatz ausschließlich über Googles Email-Dienst Gmail nutzen lässt, was die Kapazität von Google Drive beeinflusst. Denn Google Drive und Gmail greifen beide auf die 15GB Speicherplatz zu. Mein Fazit: Zu Dropbox gibt es also durchaus Alternativen.

 

 

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