GoButler: Concierge-Dienst per SMS

Pizza bestellen, Sommerurlaub buchen oder einen Tisch im Restaurant reservieren: Das alles kannst du selber erledigen, musst du aber nicht. Denn Startups wie GoButler, James, bitte oder Sixtyone Minutes nehmen dir die lästige Suche und das Bestellen im Internet ab. Die Dienste funktionieren per Handy-Chat. Nur GoButler ist gänzlich kostenfrei. Wir haben den kostenlosen Concierge-Service auf die Probe gestellt – mit durchmischten Ergebnissen. Schließlich lässt sich nicht jeder Wunsch so einfach erfüllen.

Das türkische Gebäck Baklava machte GoButler ganz schön zu schaffen. Denn eben diese Süßigkeit wünschte sich unsere Grafik-Leiterin Sibylle von dem Service. Nach kurzer Anmeldung auf der GoButler-Website erhielt sie eine SMS mit dem Wortlaut: „(…) Ich bin Sophia. Was kann ich heute für dich tun? (…)“. Und schon konnte Sibylle ihren Wunsch – Baklava für zehn Leute – an Sophia äußern. Das geschah so gegen 15 Uhr. Knappe zwei Stunden später stand fest: Ein Kurier könnte das Gebäck im Wert von 32 Euro ins Büro liefern. Extrakosten für den Lieferservice: 40 Euro – für Sibylle definitiv zu viel, so dass sie dankend ablehnte und das Gebäck für deutlich weniger Geld, aber mehr Aufwand, selbst besorgte.

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GoButler, genauer gesagt Sophia von GoButler, konnte Sibylle nicht weiterhelfen. Gänzlich andere Erfahrungen machte hingegen Sibylles Kollegin Melanie. Nach intensiver Testphase findet sie: Der Dienst ist „total cool“. Einen Termin beim Hausarzt hat sich Melanie von ihrem persönlichen Butler namens Luca ebenso schon organisieren lassen wie eine Tischreservierung im Restaurant. Auch Infos über einen Gesundheitskurs hat Luca ihr zuverlässig beschafft. Zwar konnte der Concierge Melanie nicht bei all ihren Wünschen helfen. Beim Verkauf ihres Aquariums nannte Luca lediglich Verkaufsplattformen, lehnte die Abwicklung jedoch ab. Nichtsdestotrotz bleibt Melanie dabei: Für sie ist GoButler extrem nützlich.

Bleibt nur noch die Frage der Finanzierung. Wie hält sich ein Dienst über Wasser, der echte Menschen anstellt, aber für seine Dienste kein Geld von den Kunden nimmt? Übernehmen die Besteller doch lediglich die Kosten für Baklava, Blumen, Pizza, Flug oder Kurier. Zum einen stecken finanzstarke Geldgeber wie Ashton Kutscher hinter dem Concierge-Service. Zum anderen kooperiert GoButler mit bestimmten Lieferdiensten wie Foodora oder Lieferheld, was Provisionszahlungen nahelegt. In Zukunft kann sich das Unternehmen sogar vorstellen, durch Werbeeinnahmen Geld zu verdienen.

Unser Fazit: Zusätzliche Kosten fallen bei GoButler tatsächlich nicht an. Schon allein deshalb verdient der Dienst einen Daumen nach oben. Zudem erfüllt GoButler Wünsche rund um die Uhr – und das an 365 Tagen im Jahr. Und weil hinter GoButler eben echte Menschen wie Luca oder Sophia stecken, können wir den Service nur weiterempfehlen.

Hast du auch schon Erfahrungen mit Concierge-Diensten wie GoButler, James, bitte oder Sixtyone Minutes gemacht? Dann lass uns daran teilhaben. Wir sind gespannt auf deine Geschichte!

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