Geschirrspüler: Tipps gegen Essensreste

Milchige Gläser, verdreckte Töpfe, fleckige Schüsseln: Seit Neustem macht meine Spülmaschine nicht das, was sie eigentlich machen sollte. Anstelle sauberen Geschirrs produziert sie nur schmutziges. Sie ist zur Dreckschleuder mutiert! Was ich dagegen tun kann, erfahre ich vom Forum Waschen, dem unter anderem die Umwelt- und Naturschutzorganisation WWF und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit angehören. Hier sind für euch meine Favoriten unter den Spülmaschinen-Tipps:

Einräumen: Ein wenig Chaos hilft

Schon das Geschirreinräumen beeinflusst das Ergebnis. Wichtig für saubere Gläser, Teller und Co. ist, dass das Wasser in der Maschine jede Ecke und jeden Winkel erreichen kann. Das lässt sich mit ein wenig Chaos im Geschirrspülkorb bewirken. Etwas Unordnung fördert das Waschergebnis. Für stark verschmutzte Teile gilt: Immer in Richtung Wasserstrahl ausrichten. Dann man bekommt ein perfektes Resultat.

Wasserhärte: Die richtige Einstellung zählt

Wenn nach dem Programmdurchlauf Speisereste und Schmutz am Geschirr zurückbleiben, kann das an der Wasserhärte liegen. Bei sehr kalkhaltigem Wasser reicht der in Multifunktions-Tabs enthaltene Wasserenthärter nicht aus. In diesem Fall muss zusätzlich Spülmaschinensalz in den Wasserbehälter gegeben und auf Klarspüler gesetzt werden. Um das Geschirr perfekt sauber zu bekommen, ist es zudem notwendig, den Salzbedarf an die Wasserhärte anzupassen. Bei modernen Spülmaschinen ist das möglich – und zwar durch längeres Drücken von bestimmten Tasten oder Touchscreen-Buttons. Ein Blick in die Gebrauchsanleitung verrät, wie sich die Wasserhärte, die man für viele Städte ganz leicht im Internet erfährt, einstellen lässt. Auch der Wasserversorger kann Auskunft geben. Einige neuere Spülmaschinenmodelle stellen den Härtegrad sogar automatisch ein.

Spültemperatur: Besser nicht zu kalt

Ursache für hässliche Ablagerungen kann außerdem eine zu geringe Dosierung des Spülmittels sein. Vielleicht war aber auch die Spültemperatur, zum Beispiel im Öko- oder Sparprogramm, zu niedrig gewählt. Wird das Öko-Programm täglich eingesetzt, empfiehlt es sich, die Maschine einmal im Monat mit einer Spültemperatur von mindestens 60 Grad laufen zu lassen. Das beugt Ablagerungen vor und verhindert unangenehme Gerüche in der Maschine, die durch Keime und Bakterien im Inneren entstehen. Bei anhaltend schlechtem Geruch sollte man prüfen, ob der Abwasserschlauch richtig, also entsprechend der Installationsanleitung des Herstellers, verlegt ist. Hat der Schlauch zum Beispiel einen Knick, kann sich zu viel Restwasser sammeln – und eine Brutstätte für Keime entstehen.

Filtercheck: Mit sauberen Sieben waschen

Wenn nach dem Spülen in der Maschine sandartige Körnchen auf dem Geschirr kleben, liegt das in der Regel daran, dass der Geschirrspüler selbst verschmutzt ist. Die Spülmaschinenfilter, die groben Schmutz aus dem Spülwasser filtern und zurückhalten, werden nach einer gewissen Zeit dreckig. Spätestens wenn sich kleine Körnchen auf dem Geschirr festsetzen, wird es Zeit, die Filter herauszunehmen und gründlich unter fließendem Wasser zu reinigen. Eine erneute Verschmutzung lässt sich verzögern, wenn die Filter regelmäßig auf grobe Verschmutzung überprüft und gegebenenfalls gereinigt werden.

Weitere Infos findet ihr auf der Website des Forum Waschen. Dort erfahrt ihr nicht nur so ziemlich alles übers Geschirrspülen, sondern auch übers Wäschewaschen und Trocknen oder übers Bügeln. Zudem gibt es dort zahlreiche nützliche wie anschauliche Broschüren – wie zum Beispiel das Online-Heftchen „Reinigung im Haushalt“.

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