Fahrradverkauf via Internet: So klappt’s am besten

Du möchtest dein Bike über eine Online-Plattform verkaufen? Und das möglichst gewinnbringend? Dann haben wir für dich ein paar nützliche Tipps, die dir beim Verkauf ein paar Scheine mehr einbringen könnten. Los geht’s:

Am Anfang stellst du dir sicherlich die Frage, wie viel dein Bike eigentlich noch Wert ist. Für Laien ist es tatsächlich nicht so einfach abzuschätzen, was der alte Tretesel noch einbringen könnte. Schließlich ist der Wiederverkaufspreis von zahlreichen Faktoren abhängig. Das Alter des Bikes, der Zustand und aktuelle Markttrends spielen ebenso eine Rolle wie Anbauteile, die das Rad wertiger oder eben weniger wertig machen. Um den Marktwert deines Zweirads herauszufinden, helfen dir Online-Fahrrad-Rechner wie der von bikesale.de oder der von fahrradsucht.de. Für E-Bikes gibt es beispielsweise diesen Rechner. Je nachdem, wie der Rechner aufgebaut ist, spuckt er dir entweder einen konkreten Verkaufspreis oder eine Verkaufsspanne aus. Bei manchen Rechnern, zum Beispiel bei dem von bikesale.de, bekommst du sogar ein Wertgutachten erstellt.

Hilfreich für die Wertermittlung ist es auch, einen Blick in Verkaufsplattformen wie shpock, bikesale oder ebayKleinanzeigen zu werfen, um zu schauen, was andere Leute für ihr gebrauchtes Bike noch haben wollen. Hast du eine Preisvorstelllung im Kopf, kannst du dein Bike im Prinzip schon im Internet inserieren. Vorschnell solltest du das jedoch nicht machen. Schließlich zählt der erste Eindruck. Also heißt es, das Fahrrad erst einmal so gut wie möglich auf Vordermann zu bringen und gründlich zu putzen. Die Kette zu ölen, schadet an dieser Stelle freilich nicht. Strahlt dein Fahrrad in Bestform, setzt du es in Pose und schießt davon ein paar gute Nahaufnahmen. Inserierst du es schlussendlich im Netz, solltest du es so ausführlich und ehrlich wie möglich beschreiben. Es nützt dir nichts, wenn du mit einer aufgehübschten Beschreibung zahlreiche potentielle Käufer anlockst, diese aber verärgert abspringen, weil sie bei der Besichtigung vor Ort feststellen müssen, dass alles nicht so schick ist, wie im Inserat angegeben.

Ach ja: Hilfreich beim Verkauf sind jegliche Dokumente, die du noch zu deinem Bike parat hast. Es macht immer einen guten und vor allem seriösen Eindruck, wenn du dem Käufer die Original-Rechnung oder das Serviceheft mit auf den Weg geben kannst – und dazu auch weißt, wo sich die Rahmennummer am Bike befindet. So geht der Abgleich der Nummer am Rahmen mit der in den Dokumenten ganz rasch vonstatten.

Ob du beim Verkauf preislich mit dir verhandeln lassen willst – und wenn ja, in welchem Umfang, bleibt selbstverständlich dir überlassen. Nur solltest du nicht erst beim Verkaufsgespräch damit anfangen, zu überlegen, wie viel preislicher Spielraum für dich okay ist. Bedenke: Je beharrlicher du auf die festgelegte Summe bestehst, desto höher ist das Risiko, dass der Kaufwillige wieder abspringt. Andererseits erzielst du nur mit Beharrlichkeit den höchsten Preis, musst aber eventuell länger darauf warten, dass du einen Käufer findest.

Für einen sicheren Handel empfiehlt der ADFC, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, übrigens einen schriftlichen Kaufvertrag, in dem beide Vertragspartner aufgeführt sind und das Fahrrad beschrieben wird. Vordrucke findest du im Internet, zum Beispiel hier.

Viel Erfolg beim Verkauf!

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