Fahrrad und Smartphone – ein Dream-Team

assona versichert bekanntermaßen Elektronikgeräte wie Smartphones, gleichzeitig aber auch Fahrräder und E-Bikes. Wir haben uns diese scheinbar nicht zusammenpassenden Dinge mal genauer angeschaut und sind in vielerlei Hinsicht auf ein unschlagbares Duo gestoßen. Im Folgenden zeigen wir euch, wie sich Fahrräder und Smartphones perfekt ergänzen.

Das Smartphone als Navigationsgerät

Seitdem es Smartphones gibt, liegt es nahe, die mobilen Alleskönner auch beim Radfahren dabei zu haben. Besonders als Navigationsgerät ist das Smartphone eine große Hilfe und wird somit für viele Radfans als ständiger Begleiter auf Tour immer beliebter. Mit einer speziellen Halterung kann man sein Mobilgerät problemlos befestigen und hat es immer im Blick. Da bietet es sich auf langen und unbekannten Wegen geradezu an, sein Handy als Navi zu benutzen. Hierfür gibt es mittlerweile einige Apps. Die Connect hat jüngst einige unter die Lupe genommen und stellt auch mögliche Alternativen vor. So hat zum Beispiel Google Maps in diesem Jahr eine Radtouren-Planung eingeführt – die kennt Radwege und führt per Sprachansage ans Ziel.

Gerade das Navigieren, aber auch andere Funktionen bei der Smartphone-Nutzung unterwegs, setzen den Akku ganz schön unter Druck. Während wir im Auto einfach das Kabel des Ladegeräts in den Zigarettenanzünder stecken, müssen wir auf dem Fahrrad oft genug kapitulieren und auf die nächste Steckdose hoffen. Wie schön wäre es, wenn unser Fahrrad selbst zum Energiespender werden könnte.

Das Fahrrad als Energielieferant

Wer in diesem Sommer ein Festival besucht hat, dem sind vielleicht die mobilen Kraftwerke aufgefallen, die auch in diesem Jahr wieder fleißig unterwegs waren. Anbieter wie „The Electric Hotel“ wollen dafür Sorge tragen, dass wir auch fernab der Zivilisation nicht auf unser Handy, die Kamera oder sogar das Notebook verzichten müssen. Ein ganzes Geflecht an Gerätschaften ist miteinander verknüpft und produziert mit Hilfe regenerativer Energie den benötigten Strom für die Festivalbesucher. Ein wichtiges Element dieses Netzwerks ist das so genannte Generatorfahrrad. Wer fleißig in die Pedale tritt, kann sein eigenes sowie bis zu sieben weitere Mobiltelefone aufladen. Natürlich geht das nicht ganz ohne Anstrengung. Aber zum Glück können sich die Smartphone-Besitzer hierbei abwechseln. Dabei wird das Warten auf einen vollen Akku oft zum eigenen Event. Der strampelnde Radler wird angefeuert, während die anderen nebenan feiern, Musik machen und tanzen.

Doch ist das, was hier von Profis betrieben wird, auch im alltäglichen Gebrauch möglich? Jawohl! Jeder kann auf seiner Radtour selbst sein Mobiltelefon aufladen. Mittlerweile gibt es hier einige Möglichkeiten. So ist zum Beispiel das „Atom“ ein Ladegerät unter anderem für Smartphones. Das System besteht aus einem Dynamo, einer Steuerungseinheit und einem abnehmbaren Akku. Vor dem Losradeln schließt man das Smartphone an das Ladegerät an. Unterwegs lädt das Atom den Akku des Smartphones sowie den Akku des abnehmbaren Ladeteils auf. Das geschieht durch die Rotation der Räder. Auch bei schlechter Witterung ist das aufgrund des wasserdichten Gehäuses kein Problem. Wie genau das Ganze funktioniert, könnt ihr euch in dem Video auf dieser Seite hier anschauen. Noch ist das Atom bei uns nicht auf dem Markt. Aber auch hier gibt es ähnlich funktionierende Modelle wie beispielsweise den Revolt Fahrraddynamo. Auch der Elektronikspezialist Kuhn hat eine Möglichkeit entwickelt, das Handy unterwegs mit dem Nabendynamo des eigenen Fahrrads aufzuladen. Dieses sogenannte Navicase ist speziell dafür gedacht, beim Radfahren navigiert zu werden, ohne dass einem irgendwann der Strom ausgeht. Mit seinem strapazierfähigen Gehäuse ist das Navicase zum Schutz vor Regen, Staub und Schmutz geeignet. Für Tüfftler und Bastler gibt es noch eine besondere Alternative. Sie können sich ihre eigene kleine Ladestation fürs Rad selbst bauen. Eine deutsche Do-it-Yourself-Anleitung dazu hat das Magazin iPhone-Ticker im Netz zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns, dass wir Fahrrad und Smartphone mittlerweile so wunderbar verknüpfen können und sind gespannt welche Synergie-Effekte in naher und ferner Zukunft noch auftreten werden.

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