Platzsparwunder Balkongrill

Brutzel-Fan, aber wenig Platz auf dem Balkon? Kein Ding! Mit einem Balkongrill zauberst du leckere Steaks und Burger auf kleinstem Raum. Inzwischen hast du sogar die Wahl, ob du deinen Grill rustikal mit Kohle anfeuern oder modern mit Gas beziehungsweise Strom betreiben willst. Hier sind einige Modelle im Überblick:

Tefal Optigrill

Mit dem Optigrill von Tefal kannst du nicht nur drinnen leckeres Grillgut zubereiten. Der Elektrogrill passt auch locker auf den Balkon- oder Gartentisch. In einem Test aus dem Jahr 2015 schnitt das Tefal-Gerät, das es für um die 150 Euro gibt, am besten ab. Praktisch: Der Optigrill besitzt sechs Automatikprogramme für unterschiedliches Grillgut wie Burger, Geflügel, Sandwiches oder Fisch, die die Grilldauer und die Temperatur jeweils anpassen. Du bist kein Fan von Automatikprogrammen? Kein Problem: Der Grill lässt sich auch manuell betreiben. Steuern lässt sich der Optigrill übrigens über ein Bedienmenü am Griff. Ist das Brutzelvergnügen beendet, sorgt eine automatische Ausschaltung für Sicherheit.

Rommelsbacher BBQ 2002

Tolles Grillgut zauberst du auch mit dem BBQ 2002 von Rommelsbacher. Um die 80 Euro musst du für den Elektrogrill in etwa berappen. Im Gegensatz zum Optigrill kommt der BBQ 2002 als einfach bedienbarer Flächengrill mit massiven, abnehmbaren Alu-Druckguss-Grillplatten mit integrierten Heizelementen daher. Das Besondere am BBQ 2002: Auf der zuschaltbaren Turbozone kannst du das Grillgut bei Bedarf schnell und scharf anbraten.

Barbecook Joya

Mit dem Slogan „Überall Zuhause“ will der Barbecook Joya Fans von Holzkohlegrills für sich gewinnen. Und das könnte tatsächlich klappen. Denn das kleine Grillwunder kannst du im Prinzip fast überall aufstellen, ob nun auf Balkonien oder am Strand. Schließlich ist Joya ein Grill, der an den Stellflächen nie gefährlich heiß wird. Sogar auf dem Tisch lassen sich mit ihm leckere Steaks oder Würstchen brutzeln. Seine Silikonfüße sorgen dafür, dass der Untergrund nicht in Flammen aufgeht. Betrieben wird Joya mit Holzkohle beziehungsweise mit Briketts oder den speziellen Grilltabs von Barbecook. Für knapp 100 Euro ist Joya zu haben.

LotusGrill

Auch den LotusGrill kannst du gefahrlos auf den Balkontisch platzieren und dir ein paar leckere Steaks zubereiten. Das Besondere an diesem Holzkohlegrill ist, dass du deine Nachbarn nicht mit lästigem Rauch nerven musst. Der Grill ist praktisch rauchfrei und wird mit einer Tragetasche geliefert, sodass du ihn super transportieren kannst. Dank des batteriebetriebenen, regelbaren Ventilators, der sich unten am Grill befindet, glüht die Kohle bereits in wenigen Minuten und die Platte in der Mitte des Rosts verteilt die Hitze auf die gesamte Fläche. Beim LotusGrill kannst du aus zahlreichen Farben wählen. Nicht nur in Limettengrün, Feuerrot, Maisgelb und Anthrazitgrau ist er erhältlich, sondern auch in Pflaumenlila und Mandarinenorange. Wählst du die schicke Edelstahlvariante, zahlst du 199 Euro anstelle von 169 Euro für das Set bestehend aus Grill, Tragetasche, Brennpaste und Holzkohle. In der XL-Version mit Platz für Grillgut für bis zu acht Personen kostet der LotusGrill 259 Euro.

Balcony von Veikin Design

Wer entscheidend tiefer in die Tasche greifen möchte beziehungsweise kann und einen Kohlegrill bevorzugt, findet mit Balcony von Veikin Design ein edles Balkongrill-Modell, das platzsparend in der Ecke von Balkon oder Terrasse angebracht wird. Der Grill Made in Germany ist komplett aus Edelstahl gefertigt, was ihn zu einem echten Hingucker macht. Mit 1.290 Euro ist Balcony wahrlich kein Schnäppchen, dafür ein Highlight auf jedem Balkon. Sein Grillrost ist 55 Zentimeter breit und 45 Zentimeter tief. Auf Anfrage fertigt Veikin Design aber auch individuelle Modelle ganz nach Kundenwunsch. Gut gelöst: Durch eine massive Kurbel lässt sich die Kohlewanne im inneren des Grills ganz einfach und komfortabel in der Höhe verstellen. So kannst du jeder Zeit den idealen Abstand der Grillkohle zum Grillgut einstellen.

Grilltipp: Wohnst du zur Miete, musst du aufs Grillen nicht verzichten. Grundsätzlich ist Brutzeln auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten erlaubt. Laut Deutschem Mieterbund (DMB) existieren jedoch zwei Ausnahmen: Ist das Grillen auf Balkon oder Terrasse im Mietvertrag ausdrücklich verboten, müssen sich Mieter daran halten. Wer das Verbot missachtet, riskiert eine Abmahnung oder sogar die Kündigung (LG Essen 10 S 438/01). Aber auch ohne entsprechende Regelung im Mietvertrag darf dann nicht gegrillt werden, wenn Rauch in Nachbarwohnungen zieht. Bei wesentlichen Beeinträchtigungen durch Ruß, Rauch oder dichten Qualm liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

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